Von Thiemo Eine der wenigen Ska-Platten die sich meinem Review feil bieten. Und heute war dem König Laune.
Stereoanlage, spiele sie dem König den Akustikbrei. So aber nun ernst: Die Platte hat echt ein lustiges Artwork,
hier wurde sich mit den Fotos richtig Mühe gegeben und Musik und Artwork bilden eine Einheit.
Die Stimme erinnert mich ein wenig an Farin Urlaub, die Musik ist mehr ruhig als flott aber |
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Von Pimmel Hier ist es nun, das dritte Werk der Dessau-Roßlauer Band "Hörinfarkt". Nach über fünf erfolgreichen Jahren gibt es ein schniekes buntes Album und dann noch auf Pukemusic. Vorweg muss man sagen, dass es sich hier nicht um "non-Chart-fuck-off-mainstream-Iro-Punk" handelt - und das ist auch gut so, denn um so mehr hat man Spaß sich auf diese lustige und dynamische Mischung aus Punkrock und Ska einzulassen! Die Platte kündigt sich als "Schwiegermutter-Punk" an und genau das macht die "Rebellen mit Tischmaniern" so sympathisch. Schöne tanzbare Musike mit amüsanten und auch ernsten Texten. Zwischen Diven, Korruptionen, Bieren, Folterkellern, Kazzoos und Mollis. Für den gneigten Ska-Punk-Hörer defintiv ein Silberling, welcher im CD-Regal nicht fehlen sollte! Allerdings hätte man die Bläser ein wenig lauter drehen können ... Übrigens: Auch Live sind die Jungs erste Sahne! |
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Von Thiemo Da lief mir letztens auf einer Fete doch glatt Christoph, Drummer der HC-Band „Goldust“ über den Weg. Bei Cola und Bier haben wir uns gut unterhalten und so habe ich kurzerhand angeboten deren neues Album zu besprechen, auch wenns eben kein Punk is. Tadaa, da isset. Musikalisch ist das Album kraftvoller HC mit ganz leichten Metal-Einflüssen. Die Band gibt’s seit 2005, da ich aber die vorherigen Alben nie gehört habe, kann ich nichts über deren Entwicklung sagen, aber dieses macht einen guten Eindruck. Die Lieder überzeugen auch mein HC-Punk/Deutschpunk/Punkrock favorisierendes Gehör, die Texte sind durchgängig englisch und dunkel und werden auch genau so raus geschmettert. Was mir gut gefällt ist die Abwechslung sowohl innerhalb der Songs als auch des ganzen Albums. Wenn du dich hinsetzt, das erste Lied anmachst, nimmt dich die ganze Platte mit auf eine Reise und lässt dich bis zum Ende nicht einmal anhalten oder aussteigen. Man muss sich auf die Platte einlassen, definitiv kein Album, dass man einfach irgendwo mal im Hintergrund laufen lässt. Die Platte kommt am 04.04.2010 raus und wird hier und in Österreich über Soulfood vertrieben. Die Beneluxer freuen sich über die Platte von Sonic Rendezvous. Für die Onlinegeilen von euch stellt IODA die Songs auch über alle gängigen Downloadseiten zur Verfügung. Konzerte stehen wohl auch schon an. Besonders haben mir übrigens die Lieder „Control“, „The Clawed One“ und „White Nights“ gefallen. |
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Von Thiemo Vorab, was rund um die Verlorenen Jungs und was auch immer passiert ist, hat keinen wirklichen Einfluss auf mein Review. Mich hat der Hickhack nie interessiert und bin da also auch nicht wirklich wissend. Aber gut, was man zu der Platte im jeden Fall sagen kann ist, sie musikalisch klasse ist. Auch das Artwork ist gut. LBA machen eine schöne Soundwand. Aber richtig wollen mich die Texte nicht überzeugen. Die Texte sind randvoll mit Metaphern und sinnbildlichen Passagen, der nicht anstößt, nicht aneckt und auch mehr ein Gefühl als Inhalt vermitteln will. Vielleicht bin ich ja auch die falsche Person für diese CD. Insgesamt ist das zwar eine interessante Scheibe, aber nicht einer der besten, die ich so habe. Empfehlenswert sind „Im Kreis“, „Fliegen“ und „Das Gefühl“. |
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Von Thiemo Mit dieser Band verbinde ich irgendwie
immer „Abgefuckt liebt dich“ und
„Punkrockermädchen“. Die neue Platte von
den Cocktails hat 14 Songs, unter anderem das erwähnte Lied
„Punkrockermädchen“ als Live-Version. Die
Songs sind alle in deutscher Sprache und handeln von
Amokläufen über Kinderschänder hinzu Kritik
an Arbeits- und Leistungsgesellschaft. Was mir sehr gut
gefällt, sind das Booklet und Artwork der CD. Aber so recht
haut mich der Silberling musikalisch nicht um. Ich finde die Gitarre
etwas dünn eingespielt und auch die Melodien bleiben zusammen
mit dem Text anders als bei
„Punkrockermädchen“ nicht so richtig im
Ohr hängen. Ich kann nicht mal genau sagen was mir da nu genau
fehlt: Die Melodien sind abwechslungsreich und die Texte sind auch
interessant, aber irgendwas fehlt, so ich mich am Ende der CD frage,
was ich da nun eigentlich zu hören bekommen habe. Vielleicht
liegts auch an der kurzen Gesamtspielzeit . Die CD ist auf jeden Fall
wert gehört zu werden, aber hängen geblieben ist sie
bei mir nicht. Ich fand die Lieder „Molotov,
Molotov“, „DJ im Demenzcafé“
und „Weltuntergangsparty“ eigentlich am besten. |
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Von Thiemo Heiss erwartet und schon da: da habe ich doch tatsächlich die neue Scheibe von Atemnot vorliegen. Klasse, habe ja vor einiger Zeit die vorherige CD besprochen. Das Artwork gefällt mir richtig gut und die Fotos lassen einen schmunzelnd an z.B. das Force 2009 erinnern (Einhorn im Rosa-Girly-Shirt von No Exit ist einfach chick). Und auch hier stelle ich eine Verbesserung der Gitarren-Bass-Schiessbuden-Arbeit in den 16 Songs fest. So finde ich das gut. Einhorn rotzt wie eh und je die Texte raus und somit behält Atemnot einfach seinen Charme. Dieses mal sind einige Gastsänger dabei u.a. von den Daily Terroristen, Kellergeister und OHL, die die Lieder auch gut unterstützen. Für mich als gestandener Fan der Musik von Atemnot definitiv ein Album, dass sich gut in meinen persönlichen Top-Deutschpunk-Alben tummelt. Die Sache mit Deutscher W. allerdings hätt man sich sparen können. Textlich gibt’s hier gut was vors Gesicht, aber auch nachdenkliche Lieder. Schade finde ich allerdings, dass manche gute Ideen eher mässig umgesetzt wurden. Da stimmen Text und Intention nicht so richtig zusammen. Somit gibt’s auch Lieder dich ich einfach überspringen werde. Aber auch hier wieder: Wer Atemnot als solches mag, der sollte aber wieder zugreifen. Besonders gut finde ich „Generation“, „Ticket nach Singapur“ und „Unvergessen 2“. [Anmerkung: Das Album hat auf LP einige Songs mehr.] |
Von Thiemo Von dieser Band habe ich bisher noch nicht wirklich viel gehört, aber der
im netten Artwork daherkommende Silberling macht einen recht passablen Eindruck.
Die Aufnahmen sind gut, die Instrumente beherrscht und 6 Songs auf 17 Minuten
machen Lust auf mehr. Man bekommt angenehm im Ohr bleibenden Punk zu hören,
der zwar kritisch ist, aber dennoch keine Hass-Triaden schmettert. Weder |
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Von Thiemo Anticops, kannte ich bisher nicht. Aber der nette Pimmel gabs mir mal zur Besprechung. Vorweg sei gesagt: Ich maaaach das ja mit der was härteren Gangart. Was man hier zu hören bekommt ist Hardcore. Kein Seitensprung mit anderen Musikstilen oder Einflüssen. Die seit 1998 bestehende Band liefert hier ein Album bestehend aus zwei Teilen (Bleeding Site, Dying Site), wo der zweite Teil mit Gastauftritten von u.a. Napalm Death, Agnostic Front, Hate Edge kommt. Die Produktion ist fett und die Wut kommt durch jedes Instrument. Von den beiden Seiten gefällt mir persönlich die zweite besser. Unter den sonst englischsprachigen Songs ist eines in deutscher Sprache. Allerdings ist es genau das, was mir am wenigsten gefallen mag, den es handelt sich hier einfach nur um eine Beleidigungsorgie…mh. Bei manchen Lieder ist der Singsang leider auch so undeutlich, dass es leider an Kraft verliert, also wenn die Herren Anticops es lesen sollten: Ein bisschen deutlicher und es ist eine wirklich großartige Geschichte. Die restlichen Songs gefallen mir wirklich gut. Wer guten Hardcore zu schätzen weiss, der sollte hier nicht schüchtern sein. Mir haben besonders „This is Hardcore“, „When all comes down“ und „Oi Oi Oi“ gefallen. [Anmerkung: "Through Bleeding Eyes...While Everybody's Dying" ist eine Zusammenstellung (Best of) aus den beiden ANTICOPS-Alben "Everybody Bleeds Tonight" (2004) und "In The Eyes Of A Dying Man" (2006) sowie einiger bisher unveröffentlichter Tracks. Aktuelles Album heißt "Out In The Streets" und erschien 2009 auf Psycho T Records] |
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Von Thiemo Dieses Album ist der absolute Hammer. „Die Zukunft der Tiefe“ kommt mit dunklem Artwork und einem beißenden, tiefen und brutalem Sound daher. Die Texte sind politisch, anklagend und ernst. Text, Musik und Themen passen hier sehr gut zueinander. In den 13 Liedern kommt ein Cover von Chaos Z „Alles ist Grau“ vor. Auf dieser Platte ist kein Platz für Klischees, kein Platz für Phrasen und auch kein Platz für längst ausgelutschte Themen. Weniger gefallen mag mir das „Ich-lese-ein-Gedicht-durchs-Telefon-vor“-Lied, da es ein Bruch mit dem Stil ist. Die Band wird auf dem Force Attack 2010 live zu sehen sein. Ich für meinen Teil werde schauen ob diese Band nicht irgendwo hier in der Nähe nochmal einen Auftritt hat. Ich empfehle diese CD übrigens jedem der deutschsprachigen Punk mit düsterem Hauch mag. Besonders gut gefallen mir „Alles ist Grau“, „Asozial“ und „Boss“. |
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Von Thiemo Als ich den Umschlag mit der CD dieser Band aufgemacht habe, hatte ich auch mein T-Shirt mit „Einmal mit Profis arbeiten“-Shirt an. Fand ich lustig. Die deutschsprachige Platte kommt mit 16 Songs in einem melodischen und leicht poppigen Punkgewand daher. Musikalisch macht das hören Spaß und ist recht kompatibel. Die Texte bewegen sich auch weit weg von typischen Szene-Klischees und Parolendrescherei. Manchmal mag mir Text und Stimme zusammen nicht richtig gefallen, was der gesamten Platte aber keinen Abbruch tut. Wer Punk mit leichten Pop-Einschlägen gut findet, wird MET sicher nicht uninteressant finden. Für mich persönlich ist es nichts, was ich jederzeit hören kann, allerdings fühlt sich meine Plattensammlung doch um eine weitere Facette bereichert. Die Texte der Band sind auf der Band-Homepage zu finden. Das Artwork ist recht schlicht. Ich weiß nicht ob es bei den anderen Alben anders ist, aber eine etwas nettere Aufmachung wäre schön. Bei einem der Songs tritt sogar Gunnar von Dritte Wahl auf, was ich auch wieder gut finde. Was ich an dieser Stelle einfach mal wirklich loben muss: Die Schlagzeugerin hat eine Cow-Bell und macht davon guten und passenden Gebrauch: SUPER!!!! Meine Songempfehlung ist an dieser Stelle einfach mal anders: Mir gefällt Melodie und Instrumente von „Goldi“ richtig gut, der Text ist..naja…ähm..nicht so meins? Und mir gefällt „Strandgut“ als solches: Aber ich fände eine andere Stimme dafür irgendwie passender. Schmunzeln musste ich über „Punx not Death“. |
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Von Thiemo 20 Jahre Punk, 20 Jahre Atemnot. Ich persönlich bin Fan der Musik von Atemnot. Zwar spielerisch nicht unbedingt anspruchsvoll, textlich auch öfters plakativ in meiner Erinnerung überzeugt mich dieses neue Album doch sehr. Positiv hervorzuheben finde ich den Wechselgesang zwischen Frontröhre Einhorn und der weiblichen Stimme. Sowohl musikalisch als auch textlich hat sich diese Deutschpunkband weiterentwickelt. Zwar möchten mir die teilweise pseudophilosophischen Textpassagen nicht unbedingt gefallen, dennoch sind die Texte deutlich besser als die der bisherigen Alben. Textlich werden hier Auseinandersetzungen mit Neonazis erwähnt, ironisch der Werdegang von Edi Steuber und Vegetarier abgehandelt. Was Atemnot auf jeden Fall wieder geschafft hat: Mitreissender 1-2-3-Rhythmus und Lebenswut auf CD gepresst. Für Freunde des Deutschpunks empfehlenswert, für den anspruchsvollen Gymnasiums-Punkrocker wohl eher nicht so der Bringer. |
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Von Thiemo / Toxoplasma, Alta – Fick dich selba, Alta Der Sampler zum Film „Chaostage“ von den Jungs von Sabotakt. Den Film habe ich ja als Kinopremiere mal besprochen: Hier nun die CD dazu. Auf der CD sind 24 Tracks, davon 2 Filmzitate, die auch regelmäßig durch Filmzitate ergänzt werden. Ich finde den Sampler eigentlich recht gut. Mein Lieblingszitat aus dem Film ist sogar mit drauf. Direkt vor dem Toxoplasma-Dauerbrenner „Asozial“. Viele verschiedene Bands sind vertreten, deren Lieder aber auch oft den Hang zum nervtötenden „We are Punks, we are Punks, we are, we are…“ Dauer-Rudelgejohle haben. Meine Fresse, nach einmal hören der CD hängt einem genau das zum Hals raus. Aber insgesamt höre ich den Sampler wohl ganz gerne. Besonders gefallen mir hier die Beiträge von Pöbel und Gesocks, Vageenas, Alarmsignal und SIK. Absolut stumpf find ich den „Kassierer“-Beitrag, hängt aber auch mehr mit meiner Gesamtauffassung dieser Band zusammen…in Bild und Ton. Bei dem SIK Song gefällt mir, dass hier auch deutlich Kritik an den Chaostage selbst durchkommt und diese nicht einfach nur gnadenlos abgefeiert werden. Jedenfalls ist die CD partytauglich, ausgeglichen und als Sampler einer der Besten, die in letzter Zeit so aus meinen Boxen dröhnten (waren aber auch nicht allzuviele, hehe ), wenn man das ständige „We are-Hassenichtgesehen“ mal ausser acht lässt. Das Artwork finde ich ganz gut (mal abgesehen vom Nacktbild von Wölfi). Wer den Film mochte, der sollte sich den Soundtrack zumindest mal anschauen. |
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Von Thiemo |
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(CD, Rügencore 2009) Von Ätzer: Vor kurzem durch einem Bekannten erst (bewusst) auf die Kapelle aufmerksam geworden. Und siehe da: Hat sich in kürzester Zeit in meine aktuelle Top 10 katapultiert. Nach dem mehr als grandiosen „Hörspiel“(ihr habt richtig gehört) „Prekariat“, hier quasi die (logische) Fortsetzung. Trashrock aus Rügen. Frontmann Friedmann (der auch schon bei den Troopers trommelte)gibt wieder sein bestes beim Gesang. Der Herr ist wohl Sozialarbeiter auf Rügen, und arbeitet mit Suchtkranken und Klienten, die teilweise am Rande der Existenz stehen. Und das merkt man auch an den Texten. Könnte man sicher auch als Tagebuch ansehen. Nah dran am Zeitgeschehen, aktueller denn je. rau und ehrlich. Das ganze unterlegt mit einem delikatem Potpourri aus Hardcore/Punk und auch Metall. Der Begriff Trashrock passt da wohl am besten. Wer mit den etwas härteren musikl. Gangarten was anfangen kann, wird seinen Spaß (grml!) haben. Erschienen auf dem hauseigenem Label "Rügencore". |
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Von Thiemo Nun, da halte ich die Scheibe in den Händen. Ein Cover das für mich eine Klischeemischung für typischen Hardcorepunk ergibt. Bomben, Explosionen und natürlich, ganz wichtig: Atemschutzmasken. Kurzer Blick auf die Rückseite: „Neue Katastrophen“, „Kommando Kap Hoorn“, „Supabond“. Alles klar. Liebe Leute: Das zwar nette, aber Klischeeartige Artwork hat meine Erwartungen runtergezogen, nun überrascht mich bitte… POSITIV. Scheibe rein, Track 1: Neue Katastrophen – Das Niveau. Was dann meine Boxen verlässt und meine Ohren flutet ist astreiner Hardcorepunk. Beginnend mit einer distanzierten Geringschätzung an die lieben Dorfhelden und Schützenspiesser, zu den nächsten Liedern zu „Ich hasse deine Konsumwelt“-auf-die-Fresse-Hardcorepunk und einem nach meinem dafürhalten viel zu wenig thematisierten Fakt unserer Szene: Drogen und erfolgreichen Schwangerschaft zum falschen Zeitpunkt. Diese Scheibe lässt mir über die gesamte Spielzeit keine wirkliche Ruhe und reibt auf. Was ich ganz besonders schätze ist, dass es einer der Sampler ist, auf der kein „Tassen hoch, wir saufen uns in den Untergang“-Song zu finden ist. Freunde des Hardcore- und Düsterpunks dürften wie ich ihre helle Freude an dem Sampler haben. Als Fazit ziehe ich daraus: Eine tolle Scheibe. Eine Auswahl der Lieder aktueller Bands, die nicht versuchen Bands wie „Blut+Eisen“ und „Chaos Z“ zu imitieren, sondern ihre eigenen Wege gehen. Absolut möchte ich das Lied „Neue Katastrophen – Leiche“ dem geneigten Hörer ans Herz legen. |
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Von Thiemo Als ich diese Band im allseits bekannten Internetportal Abgefuckt-liebt-dich fand, war ich doch schon überrascht. Oha eine Band die nicht Angab, sich im letzten Winter beim Saufen gefunden zu haben und deren Lieder als schlechte Proberaumaufnahmen mit den 10.000x durchgekauten Texten rund um „Polizei, Saufen und Spaß“ dort eingestellt waren. Stattdessen guter, melodiöser Punkrock mit female vocal und Geschwindigkeit. Habe mir dann bei der Sängerin das Album geordert. Das Album wartet mit rundum guten Songs, durchdachten und nicht klischeebehafteten Texten auf und macht Spaß zu hören. Es warten 14 Songs die sich richtig angepisst anhören und kritischer sind als es die typische 2005-2009 Punkbands. |
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Von Ätzer: Vorab sei gesagt, dass das nichts
für verwöhnte Ohren ist. Niemals
überproduziert. Dafür dreckig und ehrlich. Aber ohne
je den textlichen Anspruch/Authentizität aus den Augen zu
verlieren. Geboten werden 17Songs (davon ein englspr. Song.
Sowie ein Bonus-Track, von eines früheren Demos), die ich
musikalisch irgendwo zwischen Aus-Rotten/Dritte Wahl einordnen
würde, mit Schrammel-Akzenten ! D-Punkrock pur. So auch die
vor mir liegende LP. Die musikalischen Ergüsse befinden sich
auf stechend-grünem Vinyl. Dazu ein handbesprühtes
Faltcover, in dem sich auch alle Texte befinden (inkl. Button). Ganz in
alter D.I.Y.-Manier. Das gute Stück ist auf 543Stk. limitiert,
und dürfte wohl auch schon ausverkauft sein. Die CD weiterhin
erhältlich. Mehr davon ! Nachtrag: Ab sofort steht das komplette Album zum Download |



