Review ... Back to Future 2008

Was soll man dazu sagen. Als ich im Internet auf die Seite vom "Back to Future" gegangen bin um herauszufinden, mit wem es die Band um Willi Wucher bald zu tun haben sollte, fiel ich vom Stuhl.

Es Schlug ein wie ein Blitz. Es war wie ein Orgasmus beim Öffnen der Bierdose. Es war wie das Squirten der geilen Frau unter mir. Es war die fruchtbare musikalische Besamung der Nerven.

Das Festival musste wegen politischem Hin-und-Her von Riesa nach Dessau ziehen und dann noch in den Hangar, wo doch einst Frau Merkel schon auf Wahlkampagne war und die Nation mit einer fürchterlichen Rede über den Scheiterhaufen zog.

Ich nahm mir sofort Urlaub für den Zeitraum und reiste in meine Heimat. Nach den ersten Bieren und den Besuchen bei der Familie besuchte ich den Veranstalter und seine Crew am Mittwoch, um mir ein Bild davon zu machen was hier statfinden wird.

Die nächsten Tage sind schnell erzählt, denn Genialität bedarf manchmal wirklich wenig Worte. Und was hier geboten wurde ist immer wieder ein Hochgenuss. Während die Besucher zwischen der Open-Air-Bühne und der Halle tingelten bat sich Backstage ein Bild voller Harmonie. Es sagte mal ein Punkrocker: "Das Back to Future ist bundesweit das sympathischste Festival" Dem kann man nur zustimmen.

Ich ließ mir natürlich Acts wie die mittlerweile legendären jungen Musikerinnen der Band "StattMatratzen", den englischen Stagerittern "Deadline" mit der wohl liebrerizesten Sängerin und die Kanadier von "Real McKenzies" nicht entgehen. Und neben "Knochenfabrik", "Pöbel & Gesocks" und den "Lokalmatadoren" sah man noch weitere Bands die es würdig waren in der Dichter-und-Denker-Stadt auf die Kacke zuhauen!

Der Gig der Pöbler war grandios wie immer. Mit einem Schlag versammelte sich eine große Menschentraube vor der Bühne und sang die tollsten Lieder mit. Auch wurde der Song "Punks" auf der Bühne performt. Dieser ist der Soundtrack zu dem bald erscheinenden Film "Chaostage". Im Laufe des Nachmittags am Samstag gab es einen Schauer- und Unwetterschlag von Petrus. Regen, Sturm, Gewitter. Und alles musste ganz schnell irgendwie gesichert werden! Und alles wurde spitzenmäßig bewältigt. Von da an wurde nur noch in der Halle gespielt.

Abends zog ich mit Sven aus uns noch diffusen Gründen, über den Campingplatz. Dieser war genau am Hangargelände in Richtung Alte Landebahn. Dann gab es noch paar Bierchen mit Freunden und schwups war der Abend auch wieder vorbei. Schade eigentlich. Ich wäre gerne noch eine Woche dageblieben.

Zum Schluss nun der Dank an den Veranstalter Holm und Team!

Wir sehen uns nächstes Jahr! Defintiv!